"Elefanten-Hochzeit" in der Bankbranche: UBS plus BANKVEREIN gleich neue UBS (United Bank of Switzerland)

Was weiss man darüber und wie beurteilt und bewertet man in der Bevölkerung den Zusammenschluss zwischen der bisherigen UBS (Union Bank of Switzerland) und dem SBV Schweizerischer Bankverein (Swiss Bank Corporation SBS) ? Welches sind die vermuteten Gründe der Fusion ? Welches sind Gewinner, wer sind die Verlierer: Manager, Aktionäre, Angestellte, Staat, Konkurrenten, KMU ? Welches Auswirkungen hat die Fusion für die ganze Volkswirtschaft, den Finanzplatz Schweiz, für Aktionäre und für Arbeitnehmer ? Besteht eine Tendenz zur Abwanderung zu anderen Banken, insbesondere auch z.B. zu den Privat- und Regionalbanken, den Kantonalbanken, den Raiffeisenbanken oder der Migrosbank ? Unser Institut erforscht die neue "Mega-Fusion" in der Bankbranche aus wissenschaftlicher Sicht, objektiv und neutral. Die erste Befragungswelle begann drei Tage nach der öffentlichen Ankündigung der Fusion durch die Verwaltungsräte und neuen Konzernleiter (Studer, Blum, Cabiallavetta, Ospel) von UBS und SBV am 11. Dezember 1997.

 


Studienbeschrieb

1. Studientyp

Omnibus-Umfrage, Multi-Client Studie


2. Durchführung der Umfrage

Die Umfrage wurde 3 Tage nach der öffentlichen Ankündigung der Fusion durch die Verwaltungsratspräsidenten und Konzernchefs von UBS und Bankverein an der Pressekonferenz vom Montag, 8. Dezember 1997, begonnen. Die Ergebnisse geben eine Momentaufnahme von der Stimmung unter dem ersten Eindruck der Fusionsabsicht.


3. Grundgesamtheit

Wohnbevölkerung der deutschen und französischen Schweiz, Männer und Frauen, 18-74 Jahre.


4. Auswahlverfahren

Systematisches Random Sample aus dem Elektronischen Teilnehmerverzeichnis ETV der Swisscom; repräsentativer Bevölkerungsquerschnitt. Die Stichprobengrösse beträgt rund 700, die statistische Fehlerspanne (Standardabweichung) für die Gesamtstichprobe beträgt höchstens +/- 3,8 % bei 95 % Signifkanzniveau.


5. Struktur der Stichprobe

Die Resultate des Telefon-Omnibus sind analog der effektiven Bevölkerungsverteilung gewichtet und entsprechen somit der genauen Bevölkerungsstruktur.


6. Befragungsmethode

Computergestützte Telefoninterviews (CATI); Repräsentativbefragung im Rahmen des WI(SO-Telefon-Omnibus.


7. Fragebogen und Fragen

Vollstrukturierte und -standardisierter Fragebogen mit total 17 Fragen/Unterfragen plus Statistik

a) Ungestützter Bekanntheitsgrad der Fusion und der beteiligten Banken ?

b) Gestützter Bekanntheitsgrad der beteiligten Banken ?

c) Information der Bevölkerung durch die beiden Firmen über diese Fusion genügend ? Wenn nein: Worüber, über welche Fragen, hätte man gerne mehr gewusst ?

d) Vermutete Hauptgründe der Banken für diesen Zusammenschluss ?

e) Vermutete Zukunftschancen und Entwicklungsaussichten der neuen UBS ?

f) Absicht von UBS- bzw. Bankverein-Kunden nach der Fusion zu einer anderen Bank abzuwandern oder nicht und falls ja, zu welcher anderen Bank ? Begründung ?

g) Ankündigung bezüglich Stellenabbau durch Fusion vertrauenswürdig, oder ist längerfristig mit noch mehr Entlassungen zu rechnen ?

h) Wer sind die Gewinner und die Verlierer der Fusion ?

i) Wahrnehmung der sozialen Verantwortung gegenüber Mitarbeitern/-innen durch die neue UBS genügend ?

j) Wichtigste Möglichkeiten um die sozialen Auswirkungen des Arbeitsplatzabbaus zu mildern ?

k) Buchgewinne der Aktionäre als Folge der Fusion in Ordnung oder nicht ?

l) Grossfusion UBS-Bankverein für die Schweiz als Ganzes mehr von Nutzen oder mehr Schaden

m) Bereitschaft sich mit Solidaritätsaktion zu Gunsten der von Entlassung bedrohten Bankangestellten einzusetzen ?

n) Statistik (Alter, Geschlecht, Schulabschluss, Wohnort, gegenwärtige Bankverbindung; bei Erwerbstätigen Beruf/Stellung im Beruf, Branche in der tätig)


8. Zeitpunkt der Befragung

11. bis 17. Dezember 1997


9. Auswertung/Preise

Die Umfrage ist abgeschlossen. Die vollständige Studie mit Ergebnissen in Form von Computertabellen und einem methodischen Kurzbericht (Studienbeschrieb) steht ab sofort zur Verfügung und kann bezogen werden. Die Tabellen enthalten Breaks nach soziodemografischen Merkmalen, Wirtschaftsregionen, Agglomerationen Zürich und Basel sowie gegenwärtiger Bankverbindung (Hauptbank). Im Basispreis ist auf Wunsch ein Datenfile auf Diskette für Sekundäranalysen inbegriffen. Als Option: Grafiken, ausführlicher Forschungsbericht mit Kommentar, Interpretation und Management Summary .

Preis:

Je nach Anzahl gewünschter Fragen. Verlangen Sie eine individuelle Offerte per E-Mail oder Fax. Es können nach Wahl alle oder einzelne Fragen bezogen werden. Der Pauschalpreis beträgt:

- pro einzelne geschlossene Frage: Fr. 1'500.-

- pro einzelne offene Frage Fr. 2'000.-

Für die ganze Studie mit allen Fragen gilt ein günstigerer Package-Preis (auf Anfrage).


10. Andere Repräsentativbefragungen über Grossfusionen

Eine ähnliche Studie mit drei Befragungswellen über die Fusion von Ciba-Geigy und Sandoz zu Novartis führten wir im März und April 1996 und im Januar 1997 durch, eine weitere mit einer Befragungswelle über die Fusion von Credit Suisse und Winterthur Versicherung im August 1997.


Publikationen aus den Arbeitsgebieten und Forschungstätigkeiten von WI.SO: siehe Verzeichnis.

 

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