November/Dezember 2012

Meinungsforschung und US-Präsidentenwahlen 2012: Romney glaubte bis zuletzt an seinen Sieg

Gemäss einem Blog von Markt- und Meinungsforschern war der republikanische Herausforderer des Präsidenten Barak Obama, Mitt Romney, sehr optimistisch, die Wahl zu gewinnen. Dies bis in die allerletzte Stunde des Wahltages. Er war dann zutiefst schockiert über seine Niederlage gegen Obama. Dies ist erstaunlich, hatten doch alle wichtigen nationalen Meinungsumfragen eine Führung des Präsidenten in den meisten der kritischen und umstrittenen Gliedstaaten ergeben, und einige Medien hatten gar einen Sieg vonObama als sehr wahrscheinlich vorausgesagt. Riesig war die Enttäuschung und Niedergeschlagenheit im republikanischen Lager nach der deutlichen Niederlage. Was war im Stab von Romney falsch gelaufen? Warum hatten seine Wahlhelfer die drohende Niederlage nicht vorausgesehen? Die Meinungsforscher vermuten als eine der Ursachen „magisches Denken“, welche „magische Daten“ produziert hätte.

Lesen Se dazu den Bericht „Meinungsforschung und US-Präsidentenwahlen 2012: Kandidat Romney glaubte bis zuletzt an seinen Sieg“, gratis herunterzuladen, PDF, 18 Seiten


Oktober 2012

“Do-it-Yourself-Marktforschung“: Gefahren und Risiken

In einem interessanten Blog in der jüngsten Ausgabe des Marktforschungs-Newsletters GreenBook macht Edward Appleton auf Möglichkeiten und Grenzen, Vorteile und Nachteile, Vorzüge und Gefahren von “Do-it-Yourself Market Research“ (kurz: DIY MR) – sofern ohne Fachkenntnisse betrieben – aufmerksam. Diese von Usern selbstbetriebene Marktforschung sei ein nützliches, aber gleichzeitig auch gefährliches Instrument, lautet das Fazit seines Artikels über neue Trends in der Markforschungsbranche. In der gegenwärtigen Diskussion über die Zukunft der Marktforschung erscheint DIY MR als ein vielzitierter Anlass für strukturellen Wandel in der Branche. Die Frage: Warum soll ein Kunde ein Full-Service-Institut für eine Marktforschungsstudie beauftragen und bezahlen, wenn doch heute fast jedermann freien Zugang zu einer Vielfalt von Instrumenten hat, wie z.B. Online-Panels, Umfrage-Software oder Statistik-Programme? Werden die damit verbundenen Risiken in der gegenwärtigen Euphorie vielleicht unterschätzt?

Klicken Sie hier, um einen Artikel betreffend Gefahren und Risiken von “Do-it-Yourself Market Research“ (PDF, 9 Seiten) gratis herunterzuladen.


September 2012

Aus aktuellem Anlass: Marktforschung an der Olympiade 2012 in London

Die Olympischen Spiele 2012 in London sind erfolgreich durchgeführt und vor kurzem abgeschlossen worden. Inzwischen haben die Paralympic Games begonnen. Was haben die Olympiade mit Marktforschung und Marktforschern zu tun? Nun, die 30. Spiele waren die ersten in der Geschichte, die einen offiziellen „Research Provider“, einen „Lieferanten von Marktforschungsergebnissen“, eingesetzt haben. London ist die erste Olympiastadt, welche einen offiziellen Marktforschungslieferanten beschäftigt. Bereits im Juni 2009 hat das Londoner Organisationskomitee für die Olympischen und Paralympischen Spiele (LOCOG) die Firma Nielsen offiziell als einzige für die Marktforschung an den Spiele n ernannt. Für LOCOG erwies sich Marktforschung als ein wertvolles Element für die Durchführung reibungsloser Spiele. Obschon es viele Untersuchungsergebnisse von Nielsen für sich behalten hat, wurde doch einige Forschungen publiziert, so z.B. die Resultate einer Studie, welche geholfen hat, die Eintrittspreise festzulegen. Nielsen hat die Preiselastizität der Billettnachfrage untersucht. Die Firma lieferte auch Input für die Entwicklung des Vorgehens bei der Rekrutierung der Freiwilligen, die im Olympic Park arbeiten. In gleicher Weise zeigte die Forschung, dass ein grosses öffentliches Interesse für die Paralympic Games bestand. Dieses Ergebnis wird vom LOCOG für ihre Kommunikationsstrategie verwendet, um den Absatz der Eintrittstickets zu fördern. Die nächste Phase der Marktforschung besteht in der Zuschauerforschung. Diese umfasst das Messen und Monitoring von Gefühlen und Einstellungen sowohl an den eigentlichen Olympischen Spielen wie auch an den verschiedenen Sponsoringevents. Einige der vorgesehenen Methoden scheinen besonders geeignet zu sein, Feedback von jungen Besuchern – eine Kernzielgruppe von Lord Coe – zu gewinnen.

Klicken Sie hier, um den vollständigen Bericht (PDF, 5 Seiten) gratis herunterzuladen.


Juli/August 2012

Sommerpause


Mai/Juni 2012

Marktforschung basiert (zu) oft auf „weichen“ Erinnerungsdaten – Smartphone als neue Technologie dagegen

Ein interessanter Fachartikel bot kürzlich eine wertvolle Zusammenfassung, wie Technologie und Neuropsychologie gemeinsam den Prozess der Marktforschung und deren Ergebnisse revolutionieren. Ausgangspunkt des Verfassers ist die Feststellung, dass Marktforschungsergebnisse (zu) oft auf Daten über menschliche Erinnerung und Gedächtnis basieren. Menschen können jedoch nicht mit Genauigkeit auf Erinnerungen und frühere emotionale Zustände als Antwort auf einen Survey-Fragebogen zurückgreifen. Wir müssen das meiste das wir erleben vergessen. Ein Besuch im Supermarkt oder ein Einkauf im Laden gehören zu den Dingen, die wir nicht erinnern müssen – einfach weil sie nicht wirklich wichtig sind. Das Problem der Marktforscher ist, dass sie gerade an jenen Eindrücken und Erlebnissen interessiert sind, welche vergessen gegangen sind. Neue Technologien eröffnen nicht oft eine Revolution. Smartphones jedoch könnten diesen Hype rechtfertigen. Smartphones, welche von 65 % der US-Bevölkerung benutzt werden, weisen erstaunliche Verarbeitungsgeschwindigkeit und Netzwerkfähigkeit auf. Diese Fähigkeiten können benutzt werden, um Erkenntnisse über Konsumenten zu liefern, welche radikal über das bisher gekannte Mass hinausgehen. Smartphones und ihre Konnektivität veranlassen die Benutzer, diese Geräte praktisch die ganze Zeit mit sich zu tragen. Diese bedeutet auch eine Gelegenheit für Forschung und Feedback live, „jeden Moment“, in Echtzeit, nicht in Erinnerung. Die neue Technologie erlaubt uns, Emotionen zu erfassen gerade in jenem Moment, wo sie auftreten und erlebt werden.

Klicken Sie hier, um den vollständigen Bericht (PDF, 12 Seiten) gratis herunterzuladen.


April 2012

OSTEUROPA HEUTE: persönliche Eindrücke von einer privaten Reise durch Tschechei, Slowakei, Polen, Ostpreussen und Berlin

Ein persönlicher Bericht mit Tagebuch und Fotos von einer erstmaligen, vierzehntägigen, 4‘000 km-Carfahrt durch die neuen EU-Staaten im Osten. Texte, Bilder und Exkurse über Menschen, Landschaften, Städte, Kunst, Kultur, Wirtschaft und Geschichte – 66 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, 20 Jahre nach der „Wende“ und 8 Jahre nach dem EU-Beitritt der drei Slawischen Staaten. Als Ziel für unsere Studienreise haben wir uns erneut den Osten, den gar nicht so Fernen, aber für uns doch immer noch weitgehend unbekannten Osten Europas vorgenommen. Unser Reiseprogramm führt uns von der Schweiz aus zuerst in die Tschechei (Budweis), von dort in die Hohe Tatra im Norden der Slowakei, anschliessend nach Polen mit den Stationen Zakopane, Krakau, Warschau, Masurische Seenplatte, Danzig. In Polen gibt es Zwischenhalte und Besichtigungen in Auschwitz, Tschenstochau und Wolfsschanze. Den Abschluss bilden Potsdam/Schloss Sanssouci und Berlin, von dort aus direkt zurück nach Zürich.

Klicken Sie hier für ein Inhaltsverzeichnis der Broschüre und einen Bestelltalon für die Online-Version oder Bestelltalon für die gedruckte Broschüre (294 Seiten, 312 Farbfotos)


März 2012

From the WI.SO Archives, for the first time available in public: Introduction and Diffusion of Telework in Switzerland – Case Study UBS REMAX (Remote Access System)

For the research program ECATT „Electronic Commerce and Telework Trends“ a syndicate of renowned research institutes from 10 EU countries and Switzerland conducted an international study on introduction and diffusion of modern communication technologies in the areas of commerce and work (electronic commerce; telework). In addition to representative sample surveys among the general public and business firms almost 50 Case Studies in 11 countries have been realised. As the fifth and last one out of five case studies we present here an abstract of our Case Study « UBS REMAX ». UBS AG had originally developed and implemented their REMAX (Remote Access System) for communication with the outside world, with their clients in electronic banking. But lateron the system was expanded to also make it usable for telework. This case study describes how at UBS AG, E-Commerce and telework gradually were merged and combined with each other.

For a free download of the entire document „Case Study UBS REMAX (Remote Access System)“ click here (abstract, 3 pages, PDF).


Februar 2012

From the WI.SO Archives, for the first time available in public: Introduction and Diffusion of Telework in Switzerland – Case Study „Zutt & Partner The Net Agency“, in English

For the research program ECATT „Electronic Commerce and Telework Trends“ a syndicate of renowned research institutes from 10 EU countries and Switzerland conducted an international study on introduction and diffusion of modern communication technologies in the areas of commerce and work (electronic commerce; telework). In addition to representative sample surveys among the general public and business firms almost 50 Case Studies in 11 countries have been realised. As the forth one out of five case studies we present here an abstract of our Case Study « Zutt & Partner The Net Agency ». Hans Peter Zutt, founder and owner of an advertising agency, had already tried to combine work and leisure 20 ago when he installed a high-tech infrastructure for distance working in his mountain hut in the Swiss Alps. This earned him a lot of publicity and the reputation of being one of the first “telework pioneers“ in Switzerland. This case study describes the further development of the original concept in later years and its current position.

For a free download of the entire document „Case Study Zutt & Partner The Net Agency » click here (abstract, 3 pages, PDF).


Januar 2012

From the WI.SO Archives, for the first time available in public: Introduction and Diffusion of Telework in Switzerland – Case Study SWISS REINSURANCE COMPANY (SWISS RE), in English

For the research program ECATT „Electronic Commerce and Telework Trends“ a syndicate of renowned research institutes from 10 EU countries and Switzerland conducted an international study on introduction and diffusion of modern communication technologies in the areas of commerce and work (electronic commerce; telework). In addition to representative sample surveys among the general public and business firms almost 50 Case Studies in 11 countries have been realised. As the third one out of five case studies we present here an abstract of our Case Study SWISS REINSURANCE COMPANY (SWISS RE). This case study illustrates how a pilot project for alternating telework in the home office can enhance employees’ satisfaction and productivity thanks to clear organisation, strong leadership and systematic evaluation as well as thanks to management’s commitment even with multidisciplinary staff from strongly diverging backgrounds.

For a free download of the entire document „Case Study SWISS RE“ click here (abstract, 3 pages, PDF).


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